Nur wenige Wiggertaler fanden den Weg nach Zeiningen zum zweiten Wettkampf in der kantonalen Meisterschaft. Diese konnten jedoch umso mehr überzeugen. Der ehemalige internationale Wettkämpfer Andreas Kyburz legte interessante Bahnen in den Zeinigerberg, in welchem die Teilnehmenden konstant durch den Duft des Bärlauchs begleitet wurden. Die Wetterbedingungen waren abwechslungsreich. Die anfängliche Sonne wich zwischenzeitlich Hagel und Regen. Als schwierig zu meistern erwiesen sich die steilen Passagen, die wegen der Nässe viele Rutschpartien auslösten.

Am Ostermontag, dem 1.April, bot die OLG Rymenzburg den OL-Läufer*innen einen spannenden Mitteldistanzlauf und dem Nachwuchs eine weitere Chance, Punkte für die Aargauer Schüler- und Jugendmeisterschaft (McDonald's Cup) zu sammeln.

Es herrschte nasskaltes Aprilwetter, die Dornen lagen noch am Boden und die Brennnesseln waren noch nirgends. 29 Wiggertaler nahmen die Herausforderung an und konzentrierten sich auf ihre jeweiligen Bahnen im relativ flachen und gut belaufbaren Forst nahe dem luzernischen Neudorf.

 

Die Geschwister Bertschi, Maxim (H16) und Anouk (D12), liessen nichts anbrennen und verwiesen ihre jeweilige Konkurrenz auf die Ränge. Joschka Bertschi (H18), zurückgebunden nach einer verletzungsbedingten Trainingspause, erreichte Rang 2. Ronja Frey (D14, Mühlethal) startete schnell ins Rennen. Eine Unsicherheit zu Posten 8 verwies sie auf den 3. Schlussrang.

Der Cordoba OLC Baden Brugg Zurzach kam die Ehre zu, am vergangenen Sonntag in Baden die nationale Orientierungslauf-Saison zu eröffnen. Gegen 1700 Teilnehmende kamen dabei in den Genuss eines äusserst interessanten Laufgeländes. Der über dem Bareggtunnel gelegene, urwaldähnliche «Tüüfelschäller» eignete sich ausgezeichnet für einen anspruchsvollen Lauf über die Mitteldistanz.

Die Wiggertaler-Delegation freute sich dank zwei Kategoriensiegen über einen sehr gelungenen Auftakt. Ronja Frey (Mühlethal/D14) feierte Ihren ersten nationalen Triumph. Sie hatte sich gut mental auf die Aufgabe vorbereitet. Da ihre Bahn aber eher einfach war und abseits der Wege nicht so weit in die technisch schwierigen Partien hineinreichte, gewann sie vor allem dank läuferischen Qualitäten. Doch für viele Kategorien waren nebst exakter Kartenarbeit zwischen den bizarren und imposanten Nagelfluh-Obelisken, den diversen Senken und vielen gefallenen Bäumen auch Kraft und Beweglichkeit gefragt. Dazu kam der feuchte und rutschige Boden in den Steilhängen. Eveline Husner (Schlosswil) gelang es, all diesen Anforderungen gerecht zu werden und mit einem Sieg (DAM) überzeugend in die neue Saison zu starten.

Traditionsgemäss findet die Schweizermeisterschaft im Team-OL als letztes grosses Highlight der Saison im November statt. Trotz garstigem Wetter reisten über 350 Dreierteams in die Ostschweiz nach Marthalen.

Gut belaufbare Waldpartien, bei denen auch der Kompass gefragt war, und ein dichtes Wegnetz ermöglichten mehrheitlich ein hohes Lauftempo. Neben schnellen Beinen war aber auch ein geschicktes Aufteilen der Bahn und gute Kommunikation gefragt. Nur einzelne definierte Posten mussten von allen drei Teammitgliedern gleichzeitig angelaufen werden.

Vom OLK Wiggertal standen 17 Mitglieder in neun Teams am Start. Vor allem die jüngsten Nachwuchsläuferinnen und Nachwuchsläufer wussten zu überzeugen und sorgten für einen erfolgreichen Saisonabschluss.

Das H12-Team mit Henry Wymann (Rothrist) sowie zwei Kollegen von der OLG Suhr starteten schnell ins Rennen. Sie verzeichneten zwar zu Posten 7 einige Unsicherheiten, doch sie konnten sich die Silbermedaille sichern. Die Mühlethalerin Ronja Frey und ihr Team (D14) machten fast keine Fehler und alle Wechsel klappten gut. Die Mannschaft wurde mit der Silbermedaille belohnt. Maxim Bertschi (H14/Gränichen) hatte mit seinem Team die Karte jederzeit unter Kontrolle. Auch Sie freuten sich über Silber. Das H18-Team von Joschka Bertschi (Gränichen) erkämpfte sich den 4. Rang. Schwester Anouk (D12) finishte mit ihrem Team auf Rang 7.

 

Der OLK Fricktal, Club des amtierenden Welt- und Europameisters Matthias Kyburz, zeichnete verantwortlich für den Finallauf der Aargauer Schüler- und Jugendmeisterschaft (ASJM) in Rheinfelden. Rund 80 Jugendliche packten die Chance, zum Saisonende auf dem Steppberg nochmals alles zu geben. Die zusätzlichen Punkte, die beim Schlusslauf vergeben werden, sind für die Gesamtwertung entscheidend. Dies hält die Spannung bis zum Schluss hoch. Auch aus dem Wiggertaler Nachwuchsteam mischten einige OL-Füchse ganz weit vorne in der Rangliste mit.

Die Geschwister Bertschi mit Joschka (H18), Maxim (H14) und Anouk (D12), wurden ihrer Favoritenrolle in ihren jeweiligen Kategorien gerecht, alle drei gewannen den Aargauer-Meister-Titel. Der Rothrister Henry Wymann (H12) konnte mit dem heutigen Tagessieg in der Gesamtwertung die Silbermedaille entgegennehmen. Ronja Frey aus Mühlethal (D14) erkämpfte sich dank ihrer guten Ausgangslage für den Finallauf die Bronzemedaille. Die Kaderläuferin Annalena Zinniker (Aarburg/D16) verlor zu Posten 1 wertvolle Sekunden und schrammte in der Gesamtwertung ganz knapp am Podest vorbei.

Auch die Geschwister Emmenegger zeigten gute Leistungen. Sofia (D18) konnte ihre Saison auf dem 6. Gesamtrang beenden, Schwester Julia belegte Rang 7, wie auch der Mühletaler Ramon Frey (H12). Bei sCOOL erreichte Alexander Haberstich Rang 4, Schwester Lilith Rang 5.