MOM 2018 in Unterägeri

Technisch schwierig, läuferisch anspruchsvoll

 
Nur eine Woche nach der Langdistanz-Schweizermeisterschaft wurde das schweizerische OL-Volk zu den Titelkämpfen über die Mitteldistanz eingeladen.
 
Der OL Verein Zug übernahm die Organisation dieser Veranstaltung und wählte als Wettkampfgebiet das Hürital und die Brandhöchi oberhalb Unterägeri. Den Wettkämpfern wurde ein voralpines Laufgebiet zwischen 800 und 1200 Metern über Meer präsentiert. Das Gelände unterschied sich zwischen technisch anspruchsvollen Partien und läuferisch schwierigen Abschnitten und forderte so die Athleten sowohl kartentechnisch als auch physisch. Kurze Postenabschnitte in dichtem Wald wechselten sich mit längeren Routenwahlen ab, bei denen oft steile Aufstiege und ebensolche Abfahrten bewältigt werden mussten.
 
 
 
Vom OLK Wiggertal stellten sich 15 Mitglieder der Herausforderung. Der Zofinger Hansruedi Schlatter (H70) konnte auf seine jahrelange Erfahrung zählen und meisterte den Parcours hervorragend. Als einziger Wiggertaler konnte er sich eine Medaille sichern. Er lief kontrolliert und musste einzig seinem ewigen Oltner Konkurrenten Franz Wyss den Vortritt lassen. Eine Medaille war auch das Ziel von Stefan Bolliger (H55, Liestal), der vor einer Woche bereits Bronze holte. Trotz grossem Kampf und Einsatz musste er im Ziel ernüchtert feststellen, dass er einen falschen Posten gestempelt hatte und somit die auf sicher geglaubte Bronze-Medaille ein Konkurrent erbte. Die jüngste Wiggertalerin, Annalena Zinniker aus Aarburg (D10) lief ein hervorragendes Rennen. Sie verpasste die Medaillenränge lediglich um 9 Sekunden und musste mit dem vierten Platz vorlieb nehmen. Mit dem anspruchsvollen Gelände gut zurecht kamen auch ihre Eltern Urs (H55) und Barbara (D50), welche den Wettkampf auf den Rängen sechs resp. vierzehn beendeten. Lily Husner (D55, Staffelbach) zeigte sich zufrieden mit ihrer Leistung und dem sechsten Platz. Elisabeth Haberstich verzeichnete zu Posten 10 eine kleine Unsicherheit, lief aber sonst konstant und wurde zehnte. Knapp verpasste Eveline Husner (Staffelbach) auf der langen Damen-Bahn die Top-Ten-Ränge. Sie klassierte sich auf Platz elf.